Bern

Bern - die schönste Blumenstadt Europas Bern ist mit seinen knapp unter 150.000 Einwohnern eine recht kleine Hauptstadt, aber ist durch seinen sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadtkern und andere Sehenswürdigkeiten anziehend für Touristen. Daher verwundert es nicht, dass die Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt werden worden ist.

Das Bundeshaus ist der Sitz der Bundesversammlung und vereint unter seinem Dach die beiden Sitzungssäle des Nationalrats und des Ständerats sowie eine große Wandelhalle. Das Gebäude steht am Berner Bundesplatz und ist 1904 entstanden. Das bemerkenswerte des Bundeshause ist, dass ausschließlich Materialien und Arbeiter aus der Schweiz dafür verwendet wurden. Ein Beispiel hierfür ist das Brienzer Zimmer, welches von Schnitzern aus Brienz geschaffen wurde und auch im Jahr 1900 auf der Pariser Weltausstellung präsentiert wurde.

Ein weiteres bekanntes Berner Bauwerk ist Zytgloggeturm, welches aus dem 13. Jahrhundert stammt und in früheren Zeiten das Westtor Berns war. Für die Besucher ist besonders das Figurenspiel aus dem 16.Jahrhundert sehr interessant, welches stets ein paar Minuten vor jeder vollen Stunden sein Spiel beginnt. Es beginnt mit einem Hahnenschrei und endet mit einem Glockenschlag. Die sogenannte Glockenstube bietet einen tollen Blick über Teile der Stadt.

Die Stadt Bern liegt am Berg Gurten mit einer Höhe von 864m, den die Berner auch "Güsche" nennen. Der Berg ist mit einem Naherholungsgebiet verbunden, der eine gute Sicht auf die Stadt bietet, zur Erholung einlädt und an dessen Rand sich die besten Hotels in der Schweiz befinden. Die Aussicht ist mit dem Üetliberg in Zürich vergleichbar. Eine Gurtenbahn ermöglicht die Besteigung des Berges. Auf dem Berg finden jährlich zahlreiche Festivitäten statt, wie Sportveranstaltungen oder Freilichttheater. Auch musikalische Auftritte mit internationalen Gästen hat es dort schon gegeben.

Der Bärengraben ist seit 1513 vorhanden und wurde eingerichtet, als Berner Soldaten aus einer siegreichen Schlacht bei Novara einen Braunbären mitbrachten. Heute werden die Bären auch Mutzen genannt und können angeschaut. An manchen Tagen zeigen sie auch kleine Kunsstücke.